Weihnachtsgeschichte 2021

Weihnachtsgeschichte 2021

“Kati, hast Du nicht wieder eine Weihnachtsgeschichte f√ľr unsere Kunden? ūü饔 – Eine tolle Idee von unserer Service-Leiterin Katja und Kati konnte mal schnell aus dem Alltags-Stress raush√ľpfen und eintauchen in die Welt der weihnachtlichen Geschichten. Denn wir m√∂chten, dass unsere Kunden immer ein wenig von unserem #alpenstrandstyle sp√ľren. Selbst wenn Sie von uns ein P√§ckchen ūüď¶ bekommen.
So sind wir einfach – 100% AlpenStrand.

Und hier die Geschichte:

Die Weihnachtswichtel

Petunia war eine Frau von 80 Jahren, die gern in ihrem Schaukelstuhl sa√ü und strickte. Manchmal strickte sie kleine gr√ľne M√§nnchen mit gelben M√ľtzchen und gelben Schuhen. Als die Enkelkinder sie fragten, wer diese M√§nnchen seien, erz√§hlte sie ihnen, dass sie sie als achtj√§hriges M√§dchen gesehen hatte und sich noch genau daran erinnere.

Sie versuchte auch ihre Kinder zu √ľberzeugen, dass es die Wichtel sind, die die Geschenke zu Weihnachten bringen und nicht der Weihnachtsmann. Die Wichtel seien die Helfer vom Weihnachtsmann, vom Osterhasen, vom Christkind und von der Zahnfee. Sie seien die kleinen untersch√§tzten Helden, die alles zusammenhalten. Die Kinder und Enkelkinder lachten nur, nahmen ihre Oma nicht ernst und schlossen eine Wette mit ihr ab. Sie w√ľrden ihr jeden Tag Kekse backen, wenn sie die Wichtel dazu bringen k√∂nnte, sich zu zeigen.

Die Wichtel gab es wirklich und sie hatten Mitleid mit Petunia, doch sie durften nicht gesehen werden, das war ihre oberste Regel. Sie wollten dennoch versuchen, ihr zu helfen und ihrer Familie außerdem einen Schrecken einzujagen. Also schnappten sie sich die vielen gestrickten Wichtelfiguren, versteckten sich hinter ihnen und rannten einer nach dem anderen in die Zimmer der Kinder und Enkelkinder.

Sie nahmen die Kekse, die im Flur lagen und kr√ľmelten alle Zimmer voll. Dann bauten sie ein Katapult aus einer Rolle Toilettenpapier und einem Lineal und schossen sich so auf die Betten. Dort verteilten sie weitere Kr√ľmel, Zuckerstangen, Zahndosen und bemalte Ostereier, lachten und sprangen auf und ab, bis die Kinder und Enkelkinder aufwachten und die gestrickten Wichtelfiguren ihrer Oma sahen.

Sobald sie ihre Augen aufgeschlagen hatten, verschwanden die Wichtel schnell und rannten aus der T√ľr. Sie hinterlie√üen Chaos und Verwunderung, aber st√§rkten auch den Glauben an die Geschichte der Oma. Von diesem Tage an bekam Petunia f√ľr den Rest ihres Lebens jeden Tag Besuch und frische Kekse. Sie teilte sie jeden Weihnachtsabend mit den Wichteln, legte sie auf einen Tisch im Flur und schrieb ihnen einen Brief, in dem sie sich bei ihnen bedankte. Am n√§chsten Morgen war sie gl√ľcklich, denn sie fand nur noch den Briefumschlag und ein paar Kr√ľmel vor.

(Malin Poggemann)